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Wenn ich im Büro bin, d.h. in der Regel zwischen 10 und 18 Uhr, beantworte ich gern Fragen zur Technik, zu Frequenzen und Produkten der drahtlosen Tonübertragung.

FUNKMIKROFON FREQUENZ-ÜBERSICHT:

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FUNKMIKROFON FREQUENZEN

Funkmikrofone dienen der einseitigen drahtlosen Übertragung von Sprach-, Musik- oder Tonsignalen und kommen z. B. bei Programmproduktionen, bei Musikveranstaltungen, Theateraufführungen, in Kirchen, in Kongress- oder Schulungsräumen oder im privaten Bereich zum Einsatz.

Bei Veranstaltungen sowie bei Rundfunk- und Bühnenproduktionen können je nach Bedarf Regieanweisungen, Kommandosignale oder der Live-Ton in einen am Ohr getragenen Kleinstempfänger übertragen werden (In-Ear-Monitoring). Die Empfänger von Funkmikrofonen werden auch in Kameras eingesetzt oder am Körper getragen. Funkmikrofon-Sender können auch in Musikinstrumenten eingesetzt werden.

Funkmikrofone genießen keinen Schutz vor Beeinflussungen durch gleichberechtigte Anwender. Die verschiedenen Betreiber müssen den Einsatz der Funkmikrofone vor Ort untereinander koordinieren.


Private Anwender

Die anmeldefreien Bereiche sind:


174 - 230 MHz (neu zugeteiltes VHF Band)
823 - 832 MHz (LTE - Mittenlücke)
863 - 865 MHz (EU-weites Harmonized Frequency Band)
1785 – 1805 MHz (LTE - Mittenlücke)
2,4 GHz (weltweit anmeldefreier WLAN Bereich)

Diese Frequenzbereiche gelten bis mindestens 2026.


Professionelle Anwender

Anmeldepflichtige Bereiche

Für professionelle Anwender wie Broadcast, Touring, feste Installationen und professionelle Musiker und ambitionierte Hobbybands stehende folgende anmeldepflichtigen Bereiche zur Verfügung:

470 - 608 MHz
614 - 703 MHz
733 - 823 MHz

Generell gewährt die Bundesnetzagentur eine komplette Bereichszuteilung. D. h. die Anmeldung gilt für alle drei Frequenzbereiche.

Die Teilbereiche 758 bis 788 MHz und 791 bis 821 MHz, die auch für Downlink-Übertragungen des drahtlosen Netzzugangs (LTE) genutzt werden, bilden eine optionale Zusatzkapazität für die Nutzung von Funkmikrofonen. Betriebsfrequenzen aus diesen Teilbereichen dürfen von den Frequenzzuteilungsinhabern, unter Einhaltung der übrigen Bestimmungen, nur dann genutzt werden, wenn am jeweiligen Betriebsort aus technischen oder operationellen Gründen keine anderen Betriebsfrequenzen im Rahmen der Zuteilung nutzbar sind.

Oberhalb von 703 MHz bis 823 MHz wird der Ausbau von mobilem Internet (LTE) und weiteren Anwendungen nach und nach voranschreiten. Deshalb empfehle ich für Neuanschaffungen im professionellen Bereich Systeme, die unterhalb von 703 MHz arbeiten.

WICHTIGE INFORMATION

ERST FREQUENZZUTEILUNG DANN KAUF!

Nur professionelle Betreiber von Funkmikrofon-Systemen sollen eine Zulassung für die Frequenzen 470 MHz-608 MHz, 614-703 MHz und 733-823 MHz bekommen!

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) spricht vom "gewerblichen und fachmännisch ausgeübten Einsatz drahtloser Produktionsmittel."
Dazu zählen "Programmproduktionen sowie sonstige professionelle Veranstaltungen und Einrichtungen, wie Theateraufführungen, Konzerte professioneller Musikgruppen oder professionelle Dienstleistungen der Veranstaltungstechnik."
Also erst informieren, welche Systeme für den beabsichtigten Einsatz überhaupt geeignet oder nötig sind. Für Systeme, die im professionellen Bereich arbeiten, sollte man sich vor dem Kauf beim zuständigen Dienstleistungszentrum der Bundesnetzagentur
( dienstleistungszentren_frequenzzuteilung.pdf [1.023 KB] ) über die Möglichkeit der Frequenzzuteilung informieren und diese dann beantragen.

Oberhalb von 703 MHz bis 823 MHz wird der Ausbau von mobilem Internet (LTE) und weiteren Anwendungen nach und nach voranschreiten. Deshalb empfehle ich für Neuanschaffungen im professionellen Bereich Systeme, die unterhalb von 703 MHz arbeiten.

Dienstleistungszentren der Bundesnetzagentur

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Quelle Bundesnetzagentur

700 MHz Bereich zukünftig nicht mehr sicher


Die Bundesnetzagentur veröffentlichte:

Orientierungspunkte zur Bereitstellung von Frequenzen für den Ausbau digitaler Infrastrukturen:


Die Frequenzen im Bereich 738–753 MHz (insgesamt 15 MHz) in der Mittenlücke des 700-MHz-Bandes sollen für den Drahtlosen Netzzugang als Supplementary Downlink
(SDL) bereitgestellt werden.

Quelle: Bundesnetzagentur

Die nachfolgende Grafik gibt einen Überblick über die Nutzungen des gesamten 700-MHz-Bandes:

Frequenzverteilung 700 MHz-Band

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Quelle: Bundesnetzagentur

700 MHz Frequenzen wurden versteigert!

DIE ENTSCHEIDUNG IST GEFALLEN

Die Einbeziehung der 700-MHz-Frequenzen erfolgt im Rahmen eines nationalen
Konsenses zwischen Bund und Ländern zur Nutzung der 700-MHz-Frequenzen für
mobiles Breitband, der am 11. Dezember 2014 auf der Konferenz der Regierungsche-
finnen und Regierungschefs der Länder hergestellt wurde.
Die folgende Abbildung veranschaulicht, welche Frequenzen des 700-MHz-Bereichs
derzeit durch den Fernsehrundfunk (DVB-T) belegt sind. Für den Bereich wird eben-
falls dargestellt, wie die einzelnen Frequenzblöcke im 700-MHz-Bereich durch den
Mobilfunk in Zukunft genutzt werden können:

Mobiles Internet - Frequenzen

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Quelle Bundesnetzagentur

Aktuelle Informationen zum 700 Mhz Bereich

Zur Pressemitteilung

Im Zuge der Digitalen Dividende 2 ist nun der genaue Ablauf bzgl. der Entschädigungszahlungen bekannt gegeben worden. Im Folgenden sind die wichtigsten Fakten für Sie im Überblick zusammengestellt. Anträge können seit dem 01. Januar 2016 bei der BAV gestellt werden. Die Entschädigungen werden unabhängig vom weiteren Verwendungszweck des Auszahlungsbetrages gewährt. Sie sollten diese also auf jeden Fall in Anspruch nehmen

-
Die Anschaffung der Funkanlage muss zwischen 01. Januar 2012 und 31. März 2015 erfolgt sein (für Antragsteller aus dem gemeinnützigen oder öffentlich-rechtlichen Bereich zwischen 01. Januar 1997 und 31. März 2015)

- Grundlage der Ausgleichszahlung sind technische Umrüstungskosten oder, sofern eine Umrüstung nachweislich technisch nicht möglich ist, ein Wertersatz auf Grundlage eines Restwerts nach Maßgabe der Richtlinie

- Die zwingend notwendige Frequenzzuteilung muss vor 31. Dezember 2015 erfolgt sein

- Für Funkanlagen die im Bereich 694 bis 790 MHz betrieben werden, ist eine konkrete Störungsbetroffenheit nicht erforderlich

-
Funkanlagen im Bereich 470 bis 694 MHz werden nur entschädigt, wenn aufgrund der geänderten Rundfunkbelegungen die ursprüngliche Nutzbarkeit nicht mehr möglich ist

- Entschädigungen
werden nur für Anträge ab einem Anschaffungswert von insgesamt 410 Euro (netto) gewährt

-
Die endgültige neue Frequenzlandschaft wird nicht vor Ende 2016 definiert sein. Weitere Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zur Richtlinie und zur Antragstellung finden Sie hier:

http://www.bav.bund.de/DE/3_Aufgaben/5_Ausgleichszahlungen/Ausgleichszahlungen_node.html


Quelle: Shure Germany >> http://newsletter.shure.de/t/ViewEmail/r/DD4678C913753B3B2540EF23F30FEDED/2A59323854030DB5FE6194DE962A274B

prolight + sound 2017

NEUE WOCHENTAGE UND ÖFFNUNGSZEITEN!

Dienstag, 4. April bis Freitag, 7. April 2017, täglich von 10 bis 18 Uhr - MESSE Frankfurt / Main

Prolight + Sound Frankfurt Internationale Messe der Technologien und Services für Veranstaltungen, Installation und Produktion.

Die Prolight + Sound ist die internationale Leitmesse der Veranstaltungstechnik. Alle Produkte, Gewerke und Dienstleistungen der Veranstaltungswirtschaft finden Sie hier. Neben dem umfassenden Angebot an Produkten und Dienstleistungen finden viele Workshops, Produktpräsentationen oder Diskussionen statt.

Neue Verwaltungsvorschriften für Frequenzzuteilung

Die Verwaltungsvorschriften für Frequenzzuteilungen im nichtöffentlichen mobilen Landfunk (VVnömL) der Bundesnetzagentur ist online gegangen.

Die wichtigsten Details dieser Neuregelung kurz zusammengefasst:

1. Die Kategorisierung in die bisherigen Nutzergruppen „Rundfunk“, „Professionelle drahtlose Produktion“ und „Ortsgebundene Nutzung“ wird weitestgehend aufgelöst. Anstelle dessen werden nur noch Anwendungen aus „Rundfunk“ und „Professionelle drahtlose Produktion“ separat benannt, und mit wenigen Ausnahmen im VHF-Bereich - auch hinsichtlich der Frequenzvergabe - gleich behandelt.

2. Alle professionellen Nutzer haben ab sofort die Möglichkeit, auf Antrag Frequenzen aus dem Spektrum 470 – 608 MHz und 614 – 823 MHz zugeteilt zu bekommen.

Das hat zur Folge:
Die Einschränkung für die bisherigen Anwender der Nutzergruppe „Professionelle drahtlose Produktion“ auf den Frequenzbereich 710 – 790 MHz entfallen. Tour- und Medientechnik-Verleiher, professionelle Bands und Programmproduktionen erhalten in diesem Schritt wesentlich größere Flexibilität als bislang.
Die neuen Zuteilungen werden bedarfsorientiert vergeben: Je nach Einsatzort(en) und Flexibilitätsbedarf können Einzel-Frequenzen, Frequenzpakete oder -bereiche aus dem UHF-Spektrum zugeteilt werden.
Die Bedeutung von Frequenz-Koordination vor Ort wird besonders für die Anwender aus der bisherigen Nutzergruppe „Rundfunk“, aber auch generell für alle Nutzer drahtloser Audioübertragung, noch wichtiger werden als bislang.
Zudem sorgt der Zugewinn des nutzbaren Spektrums um 2 MHz zwischen 606 – 608 MHz für einen etwas größeren Freiheitsgrad ggü. der bisherigen Regelung.

3. Auf Nachfrage bei der Bundesnetzagentur wurde uns für die Abänderung bisheriger Frequenzurkunden eine Gebühr von 60,- € benannt.

Quelle: Sennheiser Vertrieb und Service GmbH und Co. KG

DOWNLOAD:
vv_noeml.pdf [1.805 KB]

FREQUENZZUTEILUNG VERLÄNGERT

Bundesnetzagentur (November 2013)
Die Nutzbarkeit von 863-865 MHz wird im Rahmen einer neuen Zuweisung verlängert
Der Bereich 863 bis 865 MHz wird in Rahmen einer Allgemeinzuteilung erneut zugewiesen
Quelle: APWPT

LTE 800 G4 Anbieter

12 Frequenzblöcke mit je 5 MHz

BUNDESNETZAGENTUR AKTUELL:

NEUE ALLGEMEINZULASSUNGEN!

Im Amtsblatt der Bundesnetzagentur wurden im Februar 2011 zwei neue Verfügungen veröffentlicht: Vfg 9/2011 (Allgemeinzuteilung des Frequenzbereichs 823 MHz - 832 MHz für Durchsagefunk) und Vfg 10/2011 (Allgemeinzuteilung des Frequenzbereichs 1785 MHz - 1805 MHz für Durchsagefunk).
In diesen Frequenzbereichen können Funkmikrofone Gebühren- und Beitragsfrei betrieben werden.
Unser Link zur >>> BUNDESNETZAGENTUR:

Markennamen und Warenzeichen:

Der Markenname ist ein eingetragenes Warenzeichen des jeweiligen Herstellers bzw. Lieferanten und Markeninhabers. Der Begriff wurde hier nur verwendet, da er Bestandteil des Beitrags bzw. Links ist.

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